PANOPTICUM THE AUSTRIAN MAZE – VENICE 2019

an artproject by BRENDAN KRONHEIM in cooperation with

precarium – Labor für Kunst (Elisabeth Schafzahl – Philipp Wegan)

OPENING: 11 May 6pm 2019 invitation

Artspace Morokutti, Via Garibaldi Fondamenta San Gioachin 490a, 30125 Venice

OPEN: 11 May – 30 october 2019, Tue-Sun 4-7pm

PARTICIPATING ARTISTS: Hannah Feigl, Olga Flor, Karl Grünling, Elfriede Jelinek, Kasper Kovitz, Brendan Kronheim, LAIBACH & SAUP, Judith Lava, Michael Mastrototaro, Gerd Mies, Markus Murlasits, Michael Nowottny, Lukas Pusch, Julya Rabinowich, Elisabeth Schafzahl, Ivica Schmid, Arye Wachsmuth, Franz Wassermann, Philipp Wegan

MISSION STATEMENT: Wolfgang Hiller, Europaen Parliament Strassburg

ON THE EXHIBITION: Albert Müller, Dept. Contemporary History University Vienna

Panopticum – The Austrian Maze gives artistic expression to the resistance to authoritarian tendencies that have been gaining ground in Austria and throughout Europe of late. It showcases a model of the maze-like exhibition pavilion which was originally designed for the Marble Hall at Vienna’s Belvedere, where in 1955 the State Treaty establishing Austria’s independence and permanent neutrality was signed between the Allied Powers and the Austrian Government. The works of art designed for the maze are shown in the form of a separate slide show, accompanied by paintings from Brendan Kronheim’s series Ein Land – Ein Lächeln. Realisation of the original exhibition project proved to be impossible. Panopticum – The Austrian Maze was initiated in 2000 when Austria was sanctioned by Europe as a result of forming a coalition government with the far-right Austrian Freedom Party, which was criticised as breaking a taboo. Today, right-wing extremism, right-wing populism and state racism are commonplace in European, Russian and US politics, threatening the stability of both democracy and human rights. The shape of the maze addresses the historical continuity of fascism, merging the cross potent symbolising 1930s Austrofascism and the letter F as an emblem of the far-right and right-wing populist Freedom Party with the swastika.

Der Widerstand gegen die neuen autoritären Tendenzen in Österreich und Europa findet in Panopticum – The Austrian Maze eine künstlerische Form. Der ursprünglich für den Marmorsaal des Belvedere Wien geplante Ausstellungspavillon in Form eines Irrgartens wird als Modell gezeigt. 1955 wurde dort mit den Alliierten die Unabhängigkeit und immerwährende Neutralität Österreichs unterzeichnet. Die künstlerischen Beiträge für diesen Irrgarten werden nun als autonomes Slideshowprojekt neben Gemälden aus der Serie Ein Land – Ein Lächeln von Brendan Kronheim gezeigt. Das ursprüngliche Ausstellungsprojekt konnte nie realisiert werden. Panopticum- The Austrian Maze wurde im Jahre 2000 initiiert, als Europa gegen Österreich Sanktionen setzte, da die Koalition mit einer rechtsextremen Partei einen Tabubruch darstellte. Der Rechtsextremismus, der Rechtpopulismus und der staatliche Rassismus sind heute politische Normalität in Europa und USA bzw Russland. Die Stabilität der Demokratie und der Menschenrechte ist in Gefahr. Die Form des Irrgartens thematisiert die historische Kontinuität des Faschismus, indem das Kruckenkreuz als Symbol des Austrofaschismus der 30er Jahre und das F der rechtsextremen und rechtspopulistischen FPÖ mit dem Hakenkreuz verschmelzen.

La resistenza contro le nuove tendenze autoritarie in Austria e in Europa trova una forma artistica in Panopticum – The Austrian Maze.
Il padiglione espositivo a forma di labirinto, originariamente progettato per la Sala dei Marmi del Belvedere Vienna, è presentato come un modello. Nel 1955 fu firmata l’indipendenza e la neutralità perpetua dell’Austria nei confronti degli Alleati   
I contributi artistici a questo labirinto sono ora presentati come un progetto di slide show autonomo accanto ai dipinti della serie Ein Land – Ein Lächeln di Brendan Kronheim. Il progetto espositivo originale non fu mai realizzato. Panopticum- Il labirinto austriaco è stato avviato nel 2000, quando l’Europa ha imposto sanzioni contro l’Austria perché la coalizione con un partito di estrema destra (F) ha rotto un tabù. L’estremismo di destra, il populismo di destra e il razzismo di Stato sono ora la normalità politica in Europa, negli Stati Uniti e in Russia. La stabilità della democrazia e dei diritti umani è in pericolo.
La forma del labirinto tematizza la continuità storica del fascismo fondendo la Croce potenziata, simbolo dell’austrofascismo degli anni ‘30, e la F dell’estremista di destra e populista di destra FPÖ, con la svastica.

La résistance contre les nouvelles tendances autoritaires en Autriche et en Europe prend une forme artistique dans Panopticum – The Austrian Maze. À l’origine, le pavillon d’exposition en forme de labyrinthe était prévu pour la salle de marbre du Belvédère de Vienne, là où l’accord sur l’indépendance et la neutralité perpétuelle de l’Autriche a été signé avec les Alliés en 1955. Le projet d’exposition original n’ayant jamais pu être réalisé, le labyrinthe est présenté sous la forme d’une maquette. Les contributions artistiques au labyrinthe sont désormais présentées sous la forme d’un diaporama autonome, aux côtés des peintures de la série Ein Land – Ein Lächeln de Brendan Kronheim. Panopticum – The Austrian Maze (Le labyrinthe autrichien) a été initié en 2000, lorsque l’Europe a décidé de sanctionner l’Autriche où la coalition gouvernementale avec le parti d’extrême droite FPÖ brisait un tabou. L’extrémisme de droite, le populisme de droite et le racisme d’État sont désormais la normalité politique en Europe, aux États-Unis et en Russie. La stabilité de la démocratie et les droits de l’homme sont en danger. La forme du labyrinthe thématise la continuité historique du fascisme : la croix potencée (Kruckenkreuz) en tant que symbole de l’austrofascisme des années 1930 et le « F » en tant que lettre-logo de l’extrême droite et du populisme de droite du FPÖ fusionnent, à l’image de ce labyrinthe, avec la croix gammée.

 



 

KUNSTAPOTHEKE: Kunst auf Rezept – art on prescription – KünstlerInnen stellen Rezepte aus

im Rahmen des

Festival SOHO in Ottakring 2018: JENSEITS DES UNBEHAGENS. Vom Arbeiten an der Gemeinschaft

Opening Sa. 2. Juni 2018 17 Uhr Sandleitengasse/Liebknechtgasse 1160 WIEN (Auslagen der Kunstapotheke) 2. bis 17. Juni 2018

Wir bedanken uns bei den zahlreichen Kunstschaffenden des Projektes Kunst auf Rezept!

Die Verbindung zur Medizin und zu Patient*innen, zur Verschreibung von Kunst als Heilmittel ist in „Kunst auf Rezept“ auf mehreren Ebenen allgegenwärtig. Wofür kann die Verordnung der Kunst Heilmittel sein und wie kann es wirken? Wirkt die Kunst auf die Regeneration einer Einzelperson? Sind Begegnung auf Augenhöhe und eigenständiges Schaffen kreativer Lösungen essentiell für einen Heilungsprozess der Gesellschaft? Und kann so weit gegangen werden, dass eine Verordnung zur Kunst die Gesundheit der Gesellschaft und der Individuen beeinflussen kann?

Kunst ist in der Lage, soziale Faktoren positiv zu beeinflussen, die eben auch wichtige Faktoren für die Gesundheit darstellen: Menschen, die sich von der Gesellschaft ausgeschlossen fühlen und deren Lebenswelt sich negativ gestaltet, oder die denken, sie haben keine Einflussmöglichkeit in der Gesellschaft, leiden auch oft unter einem schlechteren psychischen und physischen Gesundheitszustand oder ziehen sich von der Gesellschaft zurück. „Kunst auf Rezept“ ist ein exemplarisches partizipatives Kunstprojekt, das genau hier ansetzt. Das Projekt schafft es, Menschen zu verbinden und sie einander auf Augenhöhe begegnen zu lassen.“
(Claudia Schnugg)

                                                                                                                                                                                                  



 

 

Opening Samstag 12.5.2018 18Uhr

precarium  – Labor für Kunst – Elisabeth Schafzahl – Philipp Wegan stellen aus in artP. kunstverein Perchtoldsdorf. Einführung: Dr. Claudia Schnugg

Gezeigt werden Malerei von Elisabeth Schafzahl und Philipp Wegan, sowie eine „Reisevariante“ des Projektes Kunst auf Rezept,  es werden keine Originale, sondern nur Reproduktionen der Kunstrezepte gezeigt, die sich in einem Kunststoffband aus einem Koffer falten.

Ausstellungsdauer bis So 27. 5. 2018

Geöffnet: Fr. 16 – 19 Uhr, Sa. und So. 10 – 13 Uhr und nach freier Vereinbarung unter 0043 699 1865 2345

Kontakt: Brigitte Lang

artPkunstverein@a1.net

www.art-P.at

Paul Katzbergerplatz 5 (neben der Burg) A-2380 Perchtoldsdorf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                                                                                                                                                  

 



 

 

PRECARIUM freut sich am Kunstfestival 365 teilzunehmen. Sonntag 6. Mai 2018 16 bis 20 UHR Anton Scharff Gasse 4 1120 Wien

PRECARIUM schenkt aus: LEBENSELIXIER

PRECARIUM stellt aus: Daniela Gallée, Ela Migacz, Elisabeth Schafzahl, Christiane Spatt, Philipp Wegan

Das LEBENSELIXIER von PRECARIUM entsteht in Anlehnung an Theriak, der in Venedig öffentlich am Markusplatz zubereitet wurde. Hat in vergangenen Jahrzehnten die Frage Was ist Kunst? für Inhalt gesorgt, geben wir es heute billiger: Wir proklamieren die Notwendigkeit von Kunst. (Gegen den politischen Imperativ des Ein- und Aussparens.) Das Getränk ist gratis. Unser Lebenselixier enthält im Unterschied zum Originaltheriak kein Opium.

Die fünf Kunstschaffenden  zeigen Ikonoklastisch – Ikonografisches. Künstlerische Verweise, in denen sich Darstellbarkeit entzieht bzw. entzogen werden soll: Übermalungen, Verknüpfungen. Ein Hungertuch, Wohnungsoberflächen als Bildgenre, geopolitische Reflexionen, textile Neuverknüpfungen kultureller Codes und Reaktionen auf eine grassierende Gratiszeitung ergeben das Spektrum der fünf Kunstschaffenden Daniela Gallée, Ela Migacz, Elisabeth Schafzahl, Christiane Spatt und Philipp Wegan.


Precarium is happy to take part in the Art Festival 365. Sunday, May 6, 2018 from 4 – 8pm, Anton Scharff Gasse  4, 1120 Vienna. Precarium is serving to drink the elixir of life. Precarium is showing artworks of Daniela Gallée, Ela Migacz, Elisabeth Schafzahl, Christiane Spatt and Philipp Wegan. Our elixir of life is similar to the historical cure all which had been produced in public at St. Marcs Place in Venice. What is art might have been the dominating question during the last few decades, our major concern is the necessity of art, we emphasize that art is vital. (Against the political intent of austerity.) The drink is for free. Our elixir of life does not contain opium, as did the historical theriac.

 

                                                                                                                                                                                     



 

 

Présentation du projet Kunst auf Rezept – art on prescription – art sur ordonnance

par l’invitation de Francine Saillant et Bernard Müller dans le cadre de

„Rencontres entre écritures ethnographiques et formes artistiques: Les mises en scène du divers“

Musée du quai Branly

37, quai Branly 75007 Paris

8 mars 2018 salle 2 à 9 heures

FlyerParis

http://iris.ehess.fr/index.php?3943

Le titre de l’exposition, Kunst auf Rezept – KünstlerInnen stellen Rezepte aus, est un jeu sur le mot ausstellen. Ce terme s’emploie en allemand aussi bien pour le fait d’exposer de l’art que pour celui de remplir une ordonnance médicale. A la pharmacie, on présente une ordonnance pour obtenir un médicament.
Dans ce projet, il a été demandé aux artistes d’utiliser le format de l’ordonnance médicale comme support de leur expression. Le projet art sur ordonnance se veut continu et participatif. Plus de 170 artistes de toutes générations et venant de plusieurs pays s’y sont déjà impliqués. Ici, on prescrit de l’art plutôt que des médicaments. Le produit de la vente des reproductions servira à financer un laboratoire d’art ouvert, animé par les initiateurs du projet, Elisabeth Schafzahl et Philipp Wegan, dans le cadre de la démarche precarium kunstverortung.

 

Mises en scène du divers

Francine Saillant (CÉLAT U. Laval), Bernard Muller (IRIS-EHESS/Institut für Ethnologie zu Leipzig), Nicole Lapierre (IIAC-CNRS/EHESS), François Laplantine (U. Lyon 2)

Les sciences sociales et en particulier l’anthropologie ont longtemps considéré les moyens dont elles disposent comme suffisants et adéquats pour décrire et traduire les mondes qu’elles exposent. Ces moyens, dans la plus pure tradition, sont l’écriture scientifique et les appareils conceptuels. Or, à chaque fois que nous passons par l’acte d’écriture, en passant du monde de la traduction de l’expérience et du vécu à celui de sa formalisation par le texte, la plupart des chercheurs des sciences sociales ressentent, à un moment ou à un autre, que « quelque chose se perd ». Ce « quelque chose » est, entre autres, la partie sensible de l’expérience et sa dimension relationnelle. L’une et l’autre, bien que faisant partie des piliers nécessaires à toute démarche de connaissance, sont soit laissées de côté, soit restituées dans des récits littéraires souvent talentueux, mais considérés comme une part sinon maudite, du moins marginale par rapport à l’activité de recherche. Ils sont en quelque sorte la marge des récits, que l’on conserve trop fréquemment pour plus tard. Les journées que nous envisageons inaugurent un dialogue expérimental entre sciences sociales et arts et  s’appuient sur des préoccupations, des propositions de travail et des expériences récentes conduites par les uns et les autres à partir du large thème des altérités. Il ne s’agit pas de faire une « anthropologie de l’art », mais de se demander : que peut l’art pour l’anthropologie et que peut l’anthropologie pour l’art ? Comment l’art et l’anthropologie croisent-ils la question des altérités, des diversités, par des propositions inspirantes et innovantes, ou comment pourraient-ils le faire ? (Francine Saillant)

 



 

OPENING art on prescription – artists fill in prescriptions
Sat 13 May 2017 at7pm – Samstag 13. Mai 2017 um 19 Uhr

ERÖFFNUNG Kunst auf Rezept – KünstlerInnen stellen Rezepte aus

 

Via Garibaldi Fondamenta San Gioachin 490a, I –  30125 VENEZIA

EinladungKUNSTaufREZEPT

 

Die Künstlerin, der Künstler nimmt einen Rezeptschein zur Hand wie ein Arzt, der eine Verordnung auf ein Rezeptformular notiert, um die Patienten damit zum Erwerb der Medizin in die Apotheke zu schicken. Wie aber sieht ein Rezeptschein aus, der von einem Künstler, einer Künstlerin ausgestellt wird?

Der Ausstellungstitel “KünstlerInnen stellen Rezepte aus” ist ein Wortspiel, das sowohl den Begriff der Kunstausstellung enthält, als auch das Ausstellen von Rezepten – welches normalerweise Ärztinnen und Ärzten vorbehalten ist. Mit einem Rezept kommt man in eine Apotheke und erhält dafür ein Medikament. KünstlerInnen wurden gebeten ein im medizinischen Kontext übliches Rezeptformular als interface für ihre Kunst zu verwenden. „Verschrieben“ wird hier also Kunst statt Medikamentierung. Kunst auf Rezept ist ongoing und versteht sich als partizipatives Projekt. Bis jetzt nehmen über 100 KünstlerInnen verschiedener Länder und Generationen an diesem Projekt teil.

art on prescription – artists fill in prescriptions – Venice 2017

For this project, artists were asked to use a medical prescription format as an interface for their art. Thus, instead of medication, art is “prescribed”. Art on prescription is an ongoing and open participatory project. So far over one hundred artists have been taken part in this project.

Art reflects these prescriptions and their effects. These art prescriptions will be reproduced and distributed amongst consumers, art lovers and their community.

 

precarium runs this space during the Venice Biennale 2017 with the project art on prescription. Located nearby giardini and arsenale, Via Garibaldi Fondamenta San Gioachin 490a, I –  30125 VENEZIA

Arte su Prescrizione Medica – Artisti emettono ricette

Artisti emettono ricette (in tedesco la stessa parola per ‘mettere in mostra’) – è oltre al titolo della mostra prima di tutto un gioco di parole di successo con cui esprime il concetto di mostrare l´arte così come l’emissione di ricette mediche – che è solitamente riservata ai medici. Con la ricetta si entra in una farmacia per ricevere un farmaco. Arte su Prescrizione Medica è un progetto partzipativo in corso. Finora, al progetto hanno partecipato oltre 100 artisti provenienti da diversi paesi e di diverse generazioni. Arte su Prescrizione Medica prescrive arte e non medicinali. Le entrate dalle vendite dei multipli sono investite nel finanziamento in uno studio aperto. Arte su Prescrizione Medica è un progetto di Elisabeth Schafzahl e Philipp Wegan.

artist multiple edition 2, 3 & 4: Kunstrezeptblock, Artprescriptionpad à 28 artists

Die Einnahmen aus den Verkäufen der Multiples sollen in die Finanzierung eines offenen Labor für Kunst fließen, das von den beiden Kunstschaffenden Elisabeth Schafzahl und Philipp Wegan im Rahmen ihrer Initiative precarium kunstverortung geleitet wird.

The revenue from sales of the multiples is to go to funding an open studio to be run by the two founding artists of the project, Elisabeth Schafzahl and Philipp Wegan.

 

Art sur ordonnance – les artistes remplissent des ordonnances
Le titre de l’exposition, Kunst auf Rezept – KünstlerInnen stellen
Rezepte aus
, est un jeu de mot autour du terme ausstellen.  Ce terme s’emploie en
allemand aussi bien pour le fait d’exposer de l’art que pour celui de
remplir une ordonnance médicale. A la pharmacie, on présente une
ordonnance pour obtenir un médicament.

Dans le cadre de ce projet, il a été demandé aux artistes d’utiliser le format de
l’ordonnance médicale comme interface de leur art. Le projet Art sur ordonnance se veut continu et participatif. Plus de cent artistes de différents pays et de toutes générations  y participent déjà.

Ici, on prescrit de l’art plutôt que des médicaments.

Le produit de la vente des multiples servira à financer un
laboratoire d’art ouvert, tenu par les initiateurs du projet, Elisabeth
Schafzahl et Philipp Wegan, dans le cadre de la démarche precarium
kunstverortung
.

Kunst auf Rezept Graz, Galerientage Mai 2016

 

CHRONOTOPIE – precarium.at Neutorgasse 29, 8010 Graz April 2016

Kunst auf Rezept – Nachtdienst – Wien Meidling, ehem. Josefsapotheke, März 2016

Kunst auf Rezept – ehem. Josefsapotheke, Wien Meidling, 29. 2. 2016

Bild – Gegenbild – precarium.at Bräuhausgasse 49 1050 Wien, Juni 2013